Unsere Reiseroute



Argentinien

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Hier kannst Du unsere Route verfolgen und virtuell 'mit reisen'...

Unsere Meilensteine


02.07.2020

Wir wurden adoptiert...

Mitte Juni haben sich vier Departemente in unserer Provinz La Rioja dazu entschlossen, ihre Grenzen am Wochenende zu öffnen um den Tourismus zu fördern. Das heisst für uns, wir können am Wochenende kleinere Ausflüge unternehmen. Davon haben wir Gebrauch gemacht und uns auf den Weg ins 80 km entfernte Aicuña gemacht... 

 

15 km vor dem Ziel erwartete uns eine Polizeikontrolle. Der Polizist fragte uns, woher wir kommen und wirkte etwas unsicher. Er zückte sein Handy und telefonierte (mit seinem Chef?). Nach 5 Minuten kam er zurück und teilte uns mit, dass die Grenzöffnung nur für Einwohner gilt. Wir reagierten mit Unverständnis und erklärten ihm, dass wir quasi Einwohner sind und seit März hier leben. Wir nahmen noch zwei Anläufe doch nach dem dritten NEIN kehrten wir wieder um. 

Wir waren enttäuscht, obwohl sich der Ausflug allemal gelohnt hat, denn die Landschaft bis zum Polizeiposten war atemberaubend!

 

Zuhause angekommen, verfassten wir eine Instagram-Story mit unserem (ersten) negativen Erlebnis und markierten das Tourismus-Büro von Chilecito und Villa Union, die Stadtverwaltung Chilecito (und noch ein paar andere Organisationen). Gleichzeitig schrieb ich eine Nachricht an die Institutionen und teilte ihnen mit, dass wir uns diskriminiert behandelt fühlen. Es verging keine Stunde, schon hatte sich die Stadtverwaltung von Chilecito gemeldet. Eine Stunde später erhielten wir eine Einladung für ein Gespräch mit dem Tourismus-Sekretär von Chilecito für den nächsten Tag. Was so eine Instagram-Story alles bewirken kann 😊.

 

Am nächsten Tag standen wir im Büro des Tourismus-Direktors von Chilecito welcher uns herzlich empfieng und uns eine Bestätigung in Aussicht stellte, dass wir seit März hier wohnen. Es ist keine offizielle Wohnsitzbestätigung, denn wir sind ja 'nur' gestrandet. Doch in Zukunft sollten wir damit weniger Probleme haben bei den Polizeikontrollen und den verunsicherten Polizisten.

 

Die Bestätigung haben wir mittlerweile erhalten und wir sind sehr dankbar, dass uns die Stadt Chilecito so herzlich  aufnimmt und sich um unser Wohl kümmert. 

Muchas Gracias Chilecito 😊.  


07.05.2020

Wir sind umgezogen...

Das mit der Ausgangssperre in Argentinien zieht sich hin... ein Ende ist nicht in Sicht. Und wie so oft im Leben ist es hilfreich, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.... auch hier in Chilecito.

 

Hier die Kurzversion wie wir zu unserer neuen Unterkunft gekommen sind: auf der Suche nach dem Migrationsamt in Chilecito (unser Visum ist am 20. Mai abgelaufen)  hat uns der Leiter der Universität auf der Strasse angequatscht. Wir haben geplaudert und ihm unsere Situation geschildert. Daraufhin hat er uns mit einer Schweizer Dozentin welche bei ihm in der Uni in Chilecito arbeitet, bekannt gemacht. Leoner kennt Leute, die Leute kennen die Unterkünfte in der Gegend vermieten. Innerhalb von 2 Tagen konnten wir 7 Unterkünfte besichtigen. Bei der letzten sind wir gleich eingezogen. Hier, in diesem wunderschönen Cabaña mit grossem Garten und Wandermöglichkeiten werden wir die nächsten Wochen verweilen und auf die Lockerung der Ausgangssperre warten. Fühlt sich irgendwie an wie Ferien 😊. Danke, danke, danke Norberto und Leonor für Eure Unterstützung!!

 

Unser Visum ist übrigens immer noch abgelaufen. Aber darum kümmern wir uns nach der Ausgangssperre. 


01.04.2020

Wir gehen in die Verlängerung... Ausgangssperre bis vorerst 26.04.2020

(Update: Verlängerung bis 07.06.2020)

Wir sitzen nun seit dem 17.03. hier in einem kleinen Dorf in der Nähe von Chilecito/La Rioja fest. Die Polizei lässt uns hier in Ruhe stehen und ab und zu besucht uns ein Dorfbewohner und bringt uns frisch gebackenes Brot, ein kleiner Junge hat Marroni für uns gesammelt oder die Nachbarin beschenkt uns mit frischem Gemüse aus ihrem Garten. Wir stehen 2km ausserhalb des Dorfes und können im Dorfladen einkaufen. Dort erhalten wir die nötigsten Esswaren, was aber reicht. Ab und zu fahren wir in die 20 km entfernte Stadt Chilecito. Unser Gasvorrat ging langsam dem Ende zu und in der Stadt konnten wir unsere Urugayanischen Gasflaschen auffüllen. Wir können also die nächsten Wochen weiter kochen und heizen :-). 

 

Langsam kommt der Herbst. Die Nächte werden kühler aber tagsüber ist es nach wie vor um die 20 Grad. Die Tage gehen vorbei wie im Flug. Langweilig war es uns bisher noch nicht. Tja, eigentlich leben wir genau gleich wie vorher, einfach mit dem Unterschied, dass wir hier stehen müssen und nicht weiter fahren dürfen. Wir haben uns vor der Quarantäne immer gefragt, wie es wohl wäre wenn wir mal ein paar Wochen an einem Ort bleiben würden. Jetzt wissen wir wie es ist. Eine schöne Erfahrung, allerdings unter nicht so schönen Umständen...

 


17.03.2020

Ausgangssperre in Argentinien. Wir sitzen fest!

Die Grenze zu Chile wollten wir nicht mehr passieren. Noch hätten wir nach Chile oder Uruguay ausreisen können. Aber wir haben uns entschieden hier in Argentinien zu bleiben. Es war ein Bauchentscheid und in ein paar Wochen wissen wir hoffentlich wieso 😏. 

 

Am 17.03. wurden wir diverse Male kontrolliert auf der Strasse. Die Polizei hielt Abstand, war irgendwie irritiert, wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht so genau was sie mit uns machen sollen. Zwei Mal mussten wir einen Gesundheitscheck absolvieren, was uns irgendwie ein gutes Gefühl gab. Anschließend erhielten wir ein Gesundheitszertifikat was uns die weiteren Polizeikontrollen erleichterte. Die Polizisten waren alle nett, wollten uns aber möglichst schnell aus der Stadt haben und erklärten uns den Weg aus der Stadt ganz genau. Am Abend wollten wir in Chilecito auf dem Camping einchecken doch leider wurden keine neuen Leute mehr aufgenommen. Fast alle Campingplätze und Hotels sind mittlerweile in ganz Argentinien zu. Also fuhren wir in die Berge und suchten uns ein schönes Plätzchen denn wir sind ja autark 😏. Hier, 2 km ausserhalb des Dorfes lassen sie uns stehen und die Polizei weiss dass wir hier sind. In Argentinien herrscht zur Zeit Ausgangssperre bis Ende März, vermutlich wird diese jedoch verlängert (Update: wurde bis zum 12. April verlängert). Aber wir fühlen uns im Moment sehr gut aufgehoben hier in Argentinien! Wir stehen neben einem Bergbach, haben frisches Wasser, Bergsicht, nette Nachbarn,  25 - 30 Grad (Update: 15 - 20 Grad... es wird Herbst...), Sonnenschein, in 2 km Entfernung ist ein kleiner Dorfladen wo wir das Nötigste einkaufen können. Klopapier ist auch vorhanden 🤣.  Was will man mehr.... ausser, dass möglichst alle Menschen die Coronakrise gesund überstehen 😍. 


20.02.2020

Bienvenido a Argentina

Nach 4 Monaten in Uruguay sind wir nun in Argentinien und freuen uns auf das zweite Land in Südamerika. Wir werden Richtung Anden weiter ziehen und entlang dieser riesigen Bergkette nach Norden fahren. Mal schauen, was unterwegs alles auf uns zukommt...


09.01.2020

Zu Besuch bei den Schweizer Auswanderern Susanne & Ruedi in Riachuelo

Wir waren gerade in Nueva Helvecia, als uns die WhatsApp-Nachricht von unserer Mama erreichte. Sie schaute gerade 'Auf und Davon' auf SRF1 und erzählt von zwei Schweizern die nach Uruguay ausgewandert sind. Sie wollen da eine Posada aufbauen. Riachuelo bei Colonia del Sacramento, das liegt auf unserem Weg und ist gerade mal 50 km entfernt. Wir haben etwas gezögert ob wir da einfach vorbei fahren sollen doch warum nicht? Die Südamerikaner sind ja auch spontan und wir sind ja jetzt in Südamerika. Also machten wir Halt auf der Posada Casavieja und fragten die beiden ob sie etwas Hilfe gebrauchen könnten. Aus dieser 'leichtsinnigen' Frage wurden 4.5 Wochen...

Wir haben geschreinert, gepinselt, geschraubt, gekocht, viel gelacht und gequatscht, philosophiert und Ideen kreiert. Wir hatten eine super tolle und unvergessliche Zeit. Die Auszeit vom Reisealltag war eine willkommene Abwechslung und wir haben dabei tolle Menschen kennen gelernt. Die Zeit mit Susanne & Ruedi und ihren Freunden haben wir sehr genossen und der Abschied ist uns nicht leicht gefallen. Solche Begegnungen und Erlebnisse sind unter anderem der Grund weshalb wir im unserem Bulli durch die Welt fahren. DANKE an Susanne und Ruedi für die wundervolle Gastfreundschaft. Wir kommen wieder.... :-).


06.12.2019

Unser erstes Workaway Projekt bei Alicia

Früher als erwartet haben wir unser erstes Workaway-Projekt in Angriff genommen. Während wir mit unserem Piccolo um die Welt unterwegs sind wollen wir nicht nur auf der 'faulen Haut' liegen. Wir wollen uns auch ein bisschen nützlich machen. Wir haben bei Alicia in La Pedrera gepinselt, gezimmert, Velos geflickt, den Garten gepflegt, die Küche verschönert und haben Computerunterricht erteilt... Es hat wahnsinnig viel Spass gemacht und ist eine willkommene Abwechslung zum anstrengenden Reisealltag :-). Und man lernt interessante und tolle Menschen kennen und einiges über Land und Leute. Wir waren 9 Tage bei Alicia und hatten eine super Zeit!


18.11.2019

Piccolo ist in Südamerika... endlich sind wir wieder Zuhause.

Am 18.11.19 (einen Tag zu früh) hat Piccolo mit dem Container den Hafen von Montevideo erreicht. Am 21.11.19 durften wir ihn endlich aus dem Container befreien. Die Überfahrt und die Abwicklung am Hafen von Montevideo haben einwandfrei geklappt (Details dazu findet Ihr auf unserem Blog Autoverschiffung nach Südamerika). Nun sind wir wieder Zuhause und freuen uns auf weitere Abenteuer mit Piccolo.


23.10.2019

Wir fliegen nach Montevideo

Heute fliegen wir via Lissabon und Sao Paolo nach Montevideo. In der uruguayanischen Hauptstadt haben wir und für die nächsten 3.5 Wochen ein kleines Studio gemietet. Wir werden unsere Spanischkenntnisse auffrischen und uns auf Südamerika einstimmen. 


01.09.2019

Wir geniessen die letzten Wochen in der Schweiz
Seit Juli sind wir in und um die Schweiz unterwegs. Wir geniessen es, unsere Familie und Freunde zu treffen und mit ihnen eine tolle Zeit zu verbringen. Denn Mitte Oktober fahren wir los Richtung Südamerika.... In den nächsten Wochen treffen wir unsere letzten Vorbereitungen bevor wir unseren Piccolo für 4 Wochen über den Atlantik schicken. Die letzten Impfungen stehen an, Arztbesuche, Versicherungstermine... Wir freuen uns riesig unsere angefangene Reise von 2015 in Südamerika fortsetzen zu können.... 


28.06.2019

Wir sind wieder in der Schweiz :-). Nach fast 14 Monaten 'on the road' und 43'100 km später sind wir nun zum dritten Mal 'daheim'. Man könnte fast meinen wir hätten Heimweh :-). Wir sind hier damit wir uns auf unsere nächste  'Grosse Reise' vorbereiten können. Wir werden im Herbst Piccolo nach Südamerika verschiffen um den Amerikanischen Kontinent zu entdecken. Naja, wir starten mal in Südamerika...

 

Seit dem Beginn unseres Nomadenlebens haben wir einige Kilometer auf den Tacho gebracht, diverse Länder im Norden und im Süden besucht und viele tolle Menschen getroffen. 


10.05.2019

Wir sind in Spanien. Nach 4,5 Monaten in Marokko sind wir heute mit der Fähre von Ceuta nach Algeciras gefahren. Die Verschiffung war sehr einfach und unkompliziert. Das Ticket haben wir unterwegs am Strassenrand in Tétouan gekauft. 


03.05.2019

1 Jahr ‘on the road’

Heute vor einem Jahr sind wir umgestiegen. Wir haben die Jobs hinter uns gelassen, die Wohnung geräumt und wir sind in unseren VW Bus gezogen. Es fühlt sich an als wäre es gestern gewesen. Wir haben sooo viele herzliche, spannende, inspirierende, zu inspirierende Menschen kennen gelernt in dieser Zeit, wir haben so viele schöne und interessante Länder gesehen. Der Entscheid umzusteigen war einer der Besten in den letzten… weiss nicht wie viel Jahren! ‘Einfach’ um die Welt reisen, jeden Tag selber bestimmen zu können was man tun und lassen möchte, spannende

Leute zu treffen, atemberaubende Naturschönheiten zu sehen. Was will man mehr? Das war ein guter Start. Wir freuen uns auf weitere Jahre….

 

Hier noch einige Zahlen & Fakten unseres ersten Jahres:

  • zwei glückliche und gesunde Reisende
  • 0 Unfälle, 0 Krankheiten
  • 37'862 km
  • 10 Länder
  • 400 Liter Tee (geringer Alkoholkonsum)
  • 6 x schaufeln (ja, wir haben in Smara eine grössere Schaufel gekauft…)
  • 1 defekter Gasdruckstossdämpfer für das Aufstelldach
  • 5 defekte Schalter für den Warmwasserboiler
  • 1 angebranntes Moskitonetz
  • 1 defektes Solarpanel
  • 1 pubertierendes App für die Lithiumbatterie (es nervt langsam!!)
  • 1 zickender Ladebooster
  • 1 Satz neue Reifen (nach km-Stand 62'150! – ja, es war bitter nötig)
  • 0 platte Reifen (was für die Reifen spricht)
  • 1 Werkzeug im Motorraum vom letzten Service (hat über Wochen laute Geräusche erzeugt während der Fahrt)
  • 1 defekter Ersatzradhalter am Heckträger
  • 1 Bruch der Schweissnaht an der Heckbox
  • 1 defekte Wasserpumpe
  • 1 geklautes Ortlieb Waschbecken (auf dem Campingplatz in Marrakesch – das war bestimmt KEIN Marokkaner)
  • seit heute eine defekte Wasserpumpe
  • Unzählige schöne Begegnungen mit Einheimischen und anderen Reisenden 

Nach Europa und Afrika werden wir im Herbst einen weiteren Kontinenten 'befahren'. Mehr zu gegebener Zeit auf diesem Kanal 😊.


16.01.2019

Heute haben wir in Tiznit einen Anruf aus der Schweiz erhalten. Pits Papa liegt im sterben und wir machen uns sofort auf den Weg. In 3 1/2 Tagen fuhren wir vom Süden Marokkos über Spanien und Frankreich nach Hause. Wir haben es noch rechtzeitig geschafft und konnten Papa beim Sterben begleiten.


03.12.2018

Wir sind in Marokko! Welcome to Africa :-). Hier ist alles etwas anders als bei uns in der Schweiz. Aber nicht weniger interessant. Die Leute sind sehr offen, hilfsbereit und herzlich. Hin und wieder werden wir zum Tee trinken eingeladen, oder mit Früchten beschenkt. Oft aus Gastfreundschaft, hin und wieder möchte uns ein Marokkaner danach einen Teppich verkaufen (was wir leider mangels Platz in unserem Auto nicht tun können...). Das verstehen sie dann vollkommen und meinen sie hätten auch kleine Teppiche :-). Aufdringlich waren sie bisher selten. Wir fühlen uns sehr wohl und sicher hier und freuen uns auf die nächsten Wochen (Monate?) in Marokko.


23.10.2018

Wir sind zu Besuch in der Schweiz. Vom Nordkap sind wir über Finnland und dem Baltikum in die Schweiz gefahren. 20'700 km haben wir in den letzten 5.5 Monaten mit Piccolo zurückgelegt. Die Bilanz lässt sich sehen. Kein Unfall, keine defekten Reifen, keine gebrochene Frontscheibe, keine Beulen, 1x Schaufeln im Sand, 1x Schaufel im Schlamm, 1x Abschleppen aus dem Schlamm, keine Verletzten, 2 glückliche und zufriedene Reisende die sich auf weitere Abenteuer freuen...


18.09.2018

Nach 15'256 km Bullifahrt durch Deutschland, Dänemark, Island, die Färöer und Norwegen haben wir nach 138 Tagen das Nordkap erreicht. Unser erstes Ziel in unserem Nomadenleben 😍. Nun geht es vom Nordkap in den Süden:  Marokko ist unser nächstes grosses Ziel 🚐.


03.05.2018

Es ist soweit. Unser Nomadenleben beginnt. Wir brechen auf in den Norden wo wir die nächsten Monate verbringen werden. Am 2. Juni legt die M/S Norröna in Hirtshals ab nach Island. Und wir sind auf der Fähre... 🚐.



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